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Ratgeber Tracheostoma

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18. März 2019
Patienten mit COPD sollten nach Möglichkeiten vermeiden, an einer Infektion der Atemwege zu erkranken, z. B. durch vorbeugende Impfungen.
  
13. März 2019
Ältere Patienten mit einer mittelschweren COPD haben ein erhöhtes Risiko an Lungenkrebs zu erkranken.
  
07. März 2019
Lungensport, ob allein oder in einer Gruppe, ist für Menschen mit COPD wichtig, um die körperliche Leistungsfähigkeit bestmöglich aufrechtzuerhalten.
  
16. Januar 2019
Lassen sich die Beschwerden nicht mildern und ist der Betroffene im Alltag stark eingeschränkt, kann eine Rehabilitation infrage kommen.
  
22. Oktober 2018
Bei der Beatmungstherapie bei COPD unterscheidet man die invasive und die nicht-invasive Beatmung.
  
Tracheostomie

Bei einer Tracheostomie wird nach einem Einschnitt in die Haut im Halsbereich die Luftröhre geöffnet. Die Luftröhre nennt man auch Trachea. Man unterscheidet chirurgische Tracheostomie und die perkutane Dilatationstracheostomie (PDT). Die erstere Variante dient meist für langfristig angelegte Maßnahmen der Therapie. Das Stoma wird fixiert und muss nach der Ziehung der Kanüle mit einem operativen Eingriff geschlossen werden. Die Trachealkanüle muss in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden. Bei der perkutanen Dilatationstracheostomie wird eine Punktion der Luftröhre von außen vorgenommen. Es gibt gecuffte und ungecuffte Trachealkanülen. Der Druck in dem kleinen Ballon aus Kunststoff, der Cuff genannt wird, muss immer wieder kontrolliert werden.

Ein Tracheostoma ist eine chirurgische Öffnung der Luftröhre (Trachea). So wird eine künstliche Verbindung zwischen der Luftröhre bzw. den Atemwegen und der Raumluft hergestellt. Es wird die Haut im Bereich des Halses durchtrennt und die Luftröhre geöffnet. Hier wird die Trachealkanüle eingeführt und angebracht. Das Tracheostoma dient der besseren Atmung. Es gibt diese Therapie von längerer und kürzerer Dauer. Es gibt zum einen die perkutane Dilatationstracheotomie, die eine vorübergehende Maßnahme ist. Sie wird u. a. in der Intensivmedizin angewandt. Zum anderen gibt es das chirurgische Tracheostoma. Dies ist eine dauerhafte Maßnahme. Das Tracheostoma kennt man seit über 4000 Jahren.

Indikationen für ein Tracheostoma

Es gibt zahlreiche Indikationen für ein Tracheostoma. Recht häufig sind Obstruktionen, also Verengungen der Atemwege, der Grund. Dies kann durch eine Tumorerkrankung im Bereich des Kehlkopfs, des Mundes oder des Rachens der Fall sein. Auch Schwellungen, Ödeme und Stenosen kommen als ursächliche Veranlassung für ein Tracheostoma infrage. Es kann ein Tracheostoma eingesetzt werden, wenn die Stimmbänder beidseitig gelähmt sind. Die chirurgische Entfernung des Kehlkopfs macht diese Maßnahme nötig, ebenso eine anvisierte Langzeitbeatmung. Eine Beatmung kommt z. B. bei einem Schädelhirntrauma infrage. Weitere Indikationen sind: Schutz vor dem Verschlucken oder Verlegung der Atemwege im Notfall.