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Ratgeber Tracheostoma

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15. Mai 2019
Nicht nur Rauchen, auch Passivrauchen erhöht einer Studie zufolge das Risiko an COPD erkranken deutlich.
  
15. April 2019
Akute gesundheitliche Verschlechterungen, sog. Exazerbationen, können schwere Folgen für COPD-Patienten haben.
  
18. März 2019
Patienten mit COPD sollten nach Möglichkeiten vermeiden, an einer Infektion der Atemwege zu erkranken, z. B. durch vorbeugende Impfungen.
  
13. März 2019
Ältere Patienten mit einer mittelschweren COPD haben ein erhöhtes Risiko an Lungenkrebs zu erkranken.
  
07. März 2019
Lungensport, ob allein oder in einer Gruppe, ist für Menschen mit COPD wichtig, um die körperliche Leistungsfähigkeit bestmöglich aufrechtzuerhalten.
  

Das Tracheostoma muss regelmäßig gepflegt werden. So muss z. B. die Atemluft befeuchtet und gewärmt werden. Dies liegt daran, dass bei einem Tracheostoma diejenigen Teile der oberen Atemwege umgangen werden, die normalerweise dafür zuständig sind. Eine „feuchte Nase“ ist hier oft eine große Hilfe. Manchmal kommen auch Aktivbefeuchter zum Einsatz. Wenn der Patient Probleme mit dem Abhusten hat, muss Sekret abgesaugt werden. Der Wechsel des Verbands des Tracheostomas erfolgt meist einmal täglich. Eine Desinfektion muss vorgenommen werden. Der Druck des Cuffs sollte in der Regel bei 15–20 mmHG liegen. Er wird mit einem Cuffdruckmesser gemessen.

Ein Tracheostoma ist eine chirurgische Öffnung der Luftröhre (Trachea). So wird eine künstliche Verbindung zwischen der Luftröhre bzw. den Atemwegen und der Raumluft hergestellt. Es wird die Haut im Bereich des Halses durchtrennt und die Luftröhre geöffnet. Hier wird die Trachealkanüle eingeführt und angebracht. Das Tracheostoma dient der besseren Atmung. Es gibt diese Therapie von längerer und kürzerer Dauer. Es gibt zum einen die perkutane Dilatationstracheotomie, die eine vorübergehende Maßnahme ist. Sie wird u. a. in der Intensivmedizin angewandt. Zum anderen gibt es das chirurgische Tracheostoma. Dies ist eine dauerhafte Maßnahme. Das Tracheostoma kennt man seit über 4000 Jahren.

Tracheostomie

Bei einer Tracheostomie wird nach einem Einschnitt in die Haut im Halsbereich die Luftröhre geöffnet. Die Luftröhre nennt man auch Trachea. Man unterscheidet chirurgische Tracheostomie und die perkutane Dilatationstracheostomie (PDT). Die erstere Variante dient meist für langfristig angelegte Maßnahmen der Therapie. Das Stoma wird fixiert und muss nach der Ziehung der Kanüle mit einem operativen Eingriff geschlossen werden. Die Trachealkanüle muss in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden. Bei der perkutanen Dilatationstracheostomie wird eine Punktion der Luftröhre von außen vorgenommen. Es gibt gecuffte und ungecuffte Trachealkanülen. Der Druck in dem kleinen Ballon aus Kunststoff, der Cuff genannt wird, muss immer wieder kontrolliert werden.