Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Tracheostoma

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Impressum

GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
www.gfmk.com

Telefon: +49 (0)2202 18898-0
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Holger F. Caspari
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Realisierung:

Layout, Umsetzung: GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Fedor Singer

Fotos, Abbildungen:
Tracheostoma: Aletia/Bigstock.com (58068518)
Ursachen: B-D-S/Bigstock.com (54422684)
Indikationen: shumpc/Bigstock.com (32529635)
Tracheotomie: pressmaster/Bigstock.com (4879006)
Pflege: pekour/Bigstock.com (6390863)

 

11. April 2018
Da durch eine Erkrankung an COPD die Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt sein kann, müssen unter Umständen die Arbeitsbedingungen angepasst werden.
  
20. März 2018
Eine Erkrankung an COPD kann mit krankheitsbezogenen Ängsten einhergehen. Es kann außerdem kann zu Panikattacken und Depressionen kommen.
  
22. Februar 2018
Durch klinische Studien können neue Therapien für die Behandlung von COPD auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden.
  
19. Februar 2018
Während es bei COPD zu einer Verengung der Bronchien kommt, geht eine Lungenfibrose mit einer Verkleinerung der Lunge einher.
  
31. Januar 2018
Bei der Inhalation gibt es einige Fehlerquelle, die verhindern, dass der Wirkstoff in der richtigen Dosierung in die Lunge gelangt.
  

Das Tracheostoma muss regelmäßig gepflegt werden. So muss z. B. die Atemluft befeuchtet und gewärmt werden. Dies liegt daran, dass bei einem Tracheostoma diejenigen Teile der oberen Atemwege umgangen werden, die normalerweise dafür zuständig sind. Eine „feuchte Nase“ ist hier oft eine große Hilfe. Manchmal kommen auch Aktivbefeuchter zum Einsatz. Wenn der Patient Probleme mit dem Abhusten hat, muss Sekret abgesaugt werden. Der Wechsel des Verbands des Tracheostomas erfolgt meist einmal täglich. Eine Desinfektion muss vorgenommen werden. Der Druck des Cuffs sollte in der Regel bei 15–20 mmHG liegen. Er wird mit einem Cuffdruckmesser gemessen.

Tracheostomie

Bei einer Tracheostomie wird nach einem Einschnitt in die Haut im Halsbereich die Luftröhre geöffnet. Die Luftröhre nennt man auch Trachea. Man unterscheidet chirurgische Tracheostomie und die perkutane Dilatationstracheostomie (PDT). Die erstere Variante dient meist für langfristig angelegte Maßnahmen der Therapie. Das Stoma wird fixiert und muss nach der Ziehung der Kanüle mit einem operativen Eingriff geschlossen werden. Die Trachealkanüle muss in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden. Bei der perkutanen Dilatationstracheostomie wird eine Punktion der Luftröhre von außen vorgenommen. Es gibt gecuffte und ungecuffte Trachealkanülen. Der Druck in dem kleinen Ballon aus Kunststoff, der Cuff genannt wird, muss immer wieder kontrolliert werden.

Ein Tracheostoma ist eine chirurgische Öffnung der Luftröhre (Trachea). So wird eine künstliche Verbindung zwischen der Luftröhre bzw. den Atemwegen und der Raumluft hergestellt. Es wird die Haut im Bereich des Halses durchtrennt und die Luftröhre geöffnet. Hier wird die Trachealkanüle eingeführt und angebracht. Das Tracheostoma dient der besseren Atmung. Es gibt diese Therapie von längerer und kürzerer Dauer. Es gibt zum einen die perkutane Dilatationstracheotomie, die eine vorübergehende Maßnahme ist. Sie wird u. a. in der Intensivmedizin angewandt. Zum anderen gibt es das chirurgische Tracheostoma. Dies ist eine dauerhafte Maßnahme. Das Tracheostoma kennt man seit über 4000 Jahren.